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Passivhaus

Ein Passivhaus ist ein Haus, in dem der Wärmeverlust nach Außen minimiert wurde, was Energie und somit auch Geld spart. Dabei spielt sowohl die Dämmung der Wände, also auch die Isolierung an Türen und Fenster eine wichtige Rolle.

Konkret sagt die Energieeinsparungsverordnung EnEV, dass ein Haus dann als Passivhaus zählt, wenn der jährliche Energieaufwand pro Quadratmeter 15 Kilowattstunden nicht überschreitet. Andere Bezeichnungen sind Niedrigenergiehaus, Niedrigstenergiehaus

.

In warmen Klimazonen, zum Beispiel am Mittelmeer oder auf Mallorca reichen schon Styroporsteine mit lediglich 25cm Breite aus, um ein Passivhaus zu realisieren. Um den kälteren Temperaturen in Mitteleuropa zu begegnen, werden in Deutschland mindestens 35cm empfohlen.

Aktivhaus vs Passivhaus

Von einem Aktivhaus spricht man, wenn das Haus mehr Energie produziert, als es selbst verbraucht. Dies wird erreicht, in dem man ein Passivhaus mit einer Energiequelle, wie einer Solaranlage ausrüstet. Allein über gute Dämmung ist kein Aktivhaus möglich. Auch für Aktivhäuser bieten sich Styroporsteine wegen ihrer guten Isolierung an.

Wie sehen Passiv- und Aktivhäuser aus?

Ganz normal. Aus Katalogen und dem Fernsehen kennen wir meist abgedrehte Gebäude, die aussehen wie ein gelandetes Raumschiff oder über Dachgärten und ähnlichen Firlefanz verfügen. Doch auch ganz klassische Bauten mit vier geraden Wänden und einem Dach, sind als Passiv- und sogar Aktivhaus realisierbar. Es kommt lediglich auf die Dämmung an, nicht auf das Aussehen.

Aktivhaus
Ein normales Wohnhaus wie dieses kann mit Styroporsteinen als Aktivhaus realisiert werden.


Passivhaus
Selbst Hochhäuser, hier das Haus am Checkpoint Charlie, lassen sich heute dank Styropor ohne Probleme als Passivhaus bauen.